Deutschland
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Unser erstes Ziel war die Saarschleife. Tom wollte schon immer mal die Saarschleife sehen, von der er lange Zeit glaubte, dass es die Rheinschleife sei. ;-)

Die erste Herausforderung war jedoch, das neue Navigationssystem in den Griff zu bekommen, was Tom einige Stunden kostete, während ich mal Richtung Ulm losfuhr - alles Landstraße. In Ulm hatten wir einen Händler ausfindig gemacht, der unsere gewünschten Kajaks verkaufte.

Die erste Nacht verbrachten wir deshalb auf einem sehr schönen Campingplatz bei Ulm in Leinfelden. Urlaub auf dem Bauernhof mit Pferden, Kühen, Ziegen, Enten und allem möglichen Getier. Und hier erwischte uns der erste Regen, der ganz langsam über den kleinen See auf uns zukam, aber glücklicherweise auch bald wieder aufhörte.

0002 Leipheim

Weiter gings am nächsten Tag über Karlsruhe in den Pfälzer Wald. Hier gibt es neben einer wunderschönen Landschaft und kleine, nette Ortschaften mit gepflegten Fachwerkhäusern. Eigentlich schade, dass wir uns nicht mehr Zeit für diese Gegend genommen haben, sondern direkt über Zweibrücken und Saarlouis nach Orscholz zur Saarschleife weitergefahren sind.

0010 Saarschleife
Wir konnten direkt auf dem Parkplatz zur Saarschleife mit unserem UHU übernachten und machten am Vormittag einen schönen kleinen Spaziergang. Hier könnte man ebenfalls unheimlich schöne Wanderungen unternehmen und wäre absolut wert für einen längeren Besuch. Wir waren jedoch noch so unruhig vom Streß der letzten Tage, dass wir einfach nur vorwärts wollten und rollten mit unserem Gefährt weiter nach Luxemburg, dann gings durch Belgien und Holland, bis wir wieder an die Deutsche Küste kamen.

Am 17. Mai waren wir also wieder auf Deutschem Boden und wir brauchten eine Pause. Wir fahren ja nicht viele Kilometer, aber das meiste davon Landstraße und wir waren beide abends immer ziemlich müde und fertig, deshalb gönnten wir uns drei Tage am Stück in Norden an der Nordsee, besser gesagt waren wir direkt am Norddeich. Die Pause wollten wir auch nutzen, um endlich mal an der Internetseite zu arbeiten. Aber wie ihr seht, dauerte die Erstellung viel länger, als ein Tag. Und täglich kommen neue Eindrücke und Bilder hinzu. Außerdem haben wir dort natürlich auch erstmal alles erkunden müssen.

 
0015 Norddeich

Schließlich gings ca. 70 km weiter nach Carolinensiel, direkt an den Strand auf einen Campingplatz. Hier kamen wir uns zwar etwas deplatziert vor, da außer uns fast nur Dauercamper da waren. Die anderen Reisemobile standen fast alle auf dem geteerten Wohnmobilplatz direkt an der Hafeneinfahrt. Da waren uns doch Rasen und Ruhe lieber. Und endlich war es mal so warm, dass wir draußen sitzen konnten - zumindest wenn man im Windschatten saß.

0022 Carolinensiel

Von hier wollten wir unbedingt mit dem Schiff auf eine der Inseln und die Seehunde sehen. Nachdem wir die regulären Fährverbindungen irgendwie immer verpaßten, kamen wir durch Zufall an einer Segelschule vorbei, die ebenfalls Touren anboten. Das war natürlich die ideale Verbindung. Segeln und Seehunde sehen. Also fuhren wir mit unserem Skipper Erik auf einem kleinen 7 Meter Segler hinaus und das erste Mal durch einen Schleuse. Also wer hier segelt, sollte sich gut vorbereiten oder gut auskennen. Die verschiedenen Wasserstände bei Ebbe und Flut und die sich damit ergebenden Strömungen haben es in sich. Und dann muß man auch noch genau wissen, wo welche Wasserwege entlanggehen. Wir haben das bei unserem Segelschein alles mal gelernt, aber in der Praxis ist das doch noch mal ganz anders. Der Ausflug war jedenfalls für uns sowohl lehrreich, als auch sehr schön. Wir haben auch einige Seehunde gesehen, die sogar ein Stück mit uns mit schwammen.

 
0038 Wangerooge Segeltörn Schleuse Harlesiel

 

0047 Wangerooge Segeltörn Seehunde

Leider hat es am nächsten Tag geregnet und wir packten unsere Sachen und fuhren über Jever (Brauerei und Schloß) zum Wesertunnel und nach Bremerhaven, wo wir im Hafen einen Stopp einlegten. Hier lag der russische Windjammer STS Sedov im Hafen und wir natürlich gleich rauf und mußten alles besichtigten. Die Kadetten sind nicht zu beneiden. Bis man da alle Segel gesetzt hat, heißt es viel arbeiten und klettern. Eine Hafenrundfahrt mußten wir natürlich auch noch mitmachen, die war auch sehr interessant, aber leider hat es wieder mal richtig stark geregnet.

0056 Bremerhaven STS Sedov

Damit wir das Eck über Hamburg nicht fahren mußten, kürzten wir mit der Elbfähre ab und dann gings es hoch Richtung Dänemark. Adieu Deutschland.

0066 Elbfähre

Alle Bilder von Deutschland

 

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