Griechenland I
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Griechenland, das eigentliche Ziel unserer Reise. Danach war noch die Türkei geplant; aber jetzt nicht mehr. Wir bleiben in Griechenland!. Warum und wieso, dazu unter Aktuelles mehr.

Nein, Griechenland hat uns nicht gebührend empfangen. Es hat geregnet was nur runterkommen konnte. Das kannten wir ja auch schon aus den letzten Tagen von Mazedonien. Hier war es aber auch nicht besser. Der Wetterbericht sprach von weiteren drei Tagen Regen. Wir waren ja auch ganz oben in den Bergen am Festland und da halten sich die Wolken an den Bergen schon mal fest.

Egal, hier gibt es endlich unsere heißgeliebte Griechische Küche.: Souvlaki, Saganaki, Gyros, Joghurt mit Honig und Nüssen, Griechischen Wein, ....... Einfach perfekt!

Wir haben uns für die erste Übernachtung direkt hinter der Grenze bei einem Ort Namens Florina einfach hinter eine Tankstelle gestellt. Wir haben den Tankstellenbesitzer mit einer Flasche Wein bestochen und schon war alles geregelt. Schön war es nicht, es war aber schon dunkel und wir hatten ein gutes Gefühl. Der Tankwart hat  noch angeboten uns eine Pizza zu organisieren und er informiert seine Kollegen für morgen.

Wir sind dann am nächsten Morgen früh raus und haben uns wieder auf den Weg weiter in den Süden gemacht. Da war ja auch schon super Wetter, also nix wie hin.
Nach einem anstrengenden Fahrtag haben wir uns in der Nähe von Molos an einen bewirtschafteten Strand gestellt, aber hier schien die Saison schon lange vorbei zu sein. Es sah wüst aus, als wenn alle Hals über Kopf weg sind.

2742 GR Molos2743 GR Molos

Also wieder weiter Richtung Süden, heutiges Ziel heißt: Korinthos.
Wir haben uns die Ausgrabungen und das sehr schöne Museum angeschaut. Am nächsten Tag sind wir noch zur Burg, die hoch oben über Korinth wacht. Die Berg hat unterirdische Quellen, die man für die Wasserversorgung der Burg nutzte und so bei einer Belagerung lange aushalten konnte. Hier ein paar Bilder dazu:

2753 GR Korinthos2769 GR Korinthos

2759 GR Korinthos2760 GR Korinthos

2783 GR Korinthos2792 GR Korinthos

 Auf dem Weg nach Nafplio hielten wir in Mykene. Hier hat Heinrich Schliemann 1885 unter anderem das Löwentor, sowie das Grab und die Goldmaske des Agamemnon gefunden. 2808 GR Mykene  2813 GR Mykene

Also weiter nach Süden, nach Nafplio, einer kleinen sehr schönen Stadt mit vielen kleinen Gässchen, Restaurants, Cafes und Läden.

 2846 GR Nafplio-Tolo2852 GR Nafplio-Tolo

Da Nafplio keinen eigenen Strand hat, sind wir nach einer kurzen Besichtigung weiter in den Nachbarort, nach Tolo. Hier gibt es Strand bis zum Abwinken, das Wetter ist ideal, Lokale, Bars und Cafes gibt es auch genügend. Also erst mal ein paar Tage hierbleiben und dann weitersehen.  

2820 GR Nafplio-Tolo2824 GR Nafplio-Tolo

Wir hatten einen netten Campingplatz direkt gegenüber vom Strand und nur ein paar Meter in die Ortschaft. Nach ein paar Tagen beschlossen wir uns nochmal Nafplio anzuschauen und ein bisschen Shoppen zu gehen. Also haben wir uns einen kleinen Roller ausgeliehen (20€ für 24Stunden) und sind losgedüst.

  2827 GR Nafplio-Tolo2828 GR Nafplio-Tolo

Nafplio ist wirklich wunderbar, eine kleine Festungsanlage auf dem Hügel, daneben ein Luxushotel und unten die schöne kleine Ortschaft.

2830 GR Nafplio-Tolo2839 GR Nafplio-Tolo

Beim Heimfahren in der Nacht ist des dann passiert: Ein kleiner Hund wäre uns um Haaresbreite in den Roller gelaufen. Zum Glück ist aber keinem etwas passiert. Nachdem wir unseren Roller auf dem Campingplatz abgestellt hatten, hatte Caro nochmal ein furchtbares Gejaule von der Straße gehört, als sei ein (der) Hund von einem Auto angefahren worden. Caro lief sofort los, konnte aber keinen Hund finden. Nach längerer Suche hat sie dann neben dem Campingplatz einen kleinen völlig verstörten und verängstigten Hund gefunden. Sie hat mich dann geholt und wir versuchten in der Dunkelheit herauszufinden, ob der Hund verletzt ist. Das Nachbargrundstück war unbebaut und völlig mit Sträuchern überwuchert und so gut wie unzugänglich, zumindest in der Nacht. Uns trennte ein hoher Zaun von dem zugleich schwanzelnden, aber ordentlich knurrenden Hund. Wir haben ihn mit unserer Taschenlampe so gut es ging abgeleuchtet, es waren zum Glück keine Anzeichen von einer Verletzung zu sehen. Nachdem es mittlerweile schon nach Mitternacht war und keiner uns mehr helfen konnte, beschlossen wir bis zum Morgen zu warten

Nach einer schlaflosen Nacht ging Caro in der Früh gleich wieder zu der Stelle und der kleine Wurm war saß noch immer dort. Sie gewann das Vertrauen mit ein paar Leckerlies und konnte ihn sich dann irgendwann schnappen. Wir bastelten aus einem Gürtel und einem Strick eine Leine und versorgten sie erstmal mit Wasser und Futter. Caro fragte unseren Campingplatzbesitzer ob er den Hund kenne, aber Fehlanzeige. Die Besitzerin des Nachbar-Campingplatzes konnte dann ein wenig weiterhelfen. Sie meinte, dass sie den Hund schon seit ein paar Tagen gesehen hat, ihn aber nicht zuordnen kann und sicher war, dass sie dort ausgesetzt wurde. Sie selbst hat bereits vier Hunde und kann aber keinen mehr aufnehmen. Wir bekamen aber noch die Anschrift und Telefonnummer ihrer Tierärztin in Nafplio. Nach einem kurzen Telefonat mit der Tierärztin bekamen wir einen Termin abends um 18:00 Uhr. Ich weiß nicht, wer mehr um wen herumschwanzelte, der Hund um uns oder wir um den Hund.

Abends beim Tierarzt wurde sie dann durchgecheckt, geimpft, mit einem Chip versehen und ein europäischer Hundepass ausgestellt. Sie ist ein Weibchen und ca. 3-4 Monate alt. Jetzt gehört sie uns! Wie wir später herausgefunden haben, ist sie kein Mischling, sondern ein griechischer Gekas. Diese Rasse wird hauptsächlich auf der Insel Kreta zur Hasenjagd gezüchtet. Nach dem Tierarztbesuch ging es noch durch ein paar Tierhandlungen (man glaubt es kaum, aber in Nafplio gibt es tatsächliche mehrere Geschäfte nur für Haustiere), um sie mit dem nötigsten auszustatten: Halsband, Leine, Körbchen, Tierfutter, Knochen, Spielzeug etc.

Autofahren, bzw. besser LKW-fahren war von Anfang an kein Problem. Auch das alleine lassen im Auto hat ihr nichts ausgemacht. So konnten wir die ersten Besorgungen ohne Weiteres machen.

Hier die ersten Fotos:

3100 Hella3106 Hella

So jetzt geht das Leben nun zu Dritt weiter. Natürlich dreht sich erst mal nun alles um die kleine Hella. Mehr Infos und Geschichten zur Hella gibt es unter Aktuelles.

Von Nafplio sind wir dann nach Epidauros, hier steht eines der besterhaltenen Freiluft-Theater. Die kleine Hella durfte leider nicht mit rein, also haben wir erst mal einen Spaziergang zu Dritt vor dem Besichtigungsgelände gemacht und sind dann ohne Hund rein. Hella liegt in der Zeit im Auto in ihrem Körbchen. Zum Glück können wir beim UHU die Fenster ohne Probleme auflassen und es wird im Auto auch nicht wirklich heiß. Als wir zurück kamen, schaute sie uns dann ganz verschlafen an.
Aber hier ein paar Fotos zu dem beeindruckenden Theater, das vom 600 v. Chr. bis 200 n. Chr. genutzt wurde. 

 2878 GR Epidauros2891 GR Epidauros

Die antike Stätte liegt ungefähr 15km vom heutigen Ort Epidauros entfernt, wo wir einen super schönen Campingplatz gefunden haben.

2859 GR Epidauros2867 GR Epidauros

Nachdem wir hier ein paar Tage geblieben sind, haben wir uns aufgemacht, die Stadt Poros zu besuchen, eine kleine Stadt auf einer Insel, die nur 2 Minuten mit dem Boot vom Festland aus erreichbar ist. Das Meer dazwischen sieht eher aus wie ein See. Sehr schöne Stadt. Hella hat zwar bei der Überfahrt mit einer ganz kleinen Fähre (max. 10 Personen) gezittert wie Espenlaub. Aber kaum von Bord, war sie schon wieder mutig und frech und hat mit anderen Hunden gespielt.

 2910 GR Poros2911 GR Poros

2924 GR Poros2958 GR Poros

Übernachtet haben wir dann einfach im Hafen, da war ein großer Parkplatz und wir haben keinen gestört. Weiter ging es dann entlang der Küste in Richtung Hydra. Auf dem Weg haben wir ein abgezäuntes Grundstück ohne Bebauung gefunden, das zum Verkauf steht. Die Einfahrt war offen und für die nächsten Tage unser Zuhause. Ich weiß, das macht man eigentlich nicht, aber das Grundstück lag mitten im Nichts. Also konnten wir auch keinen fragen und gestört hat sich an uns auch keiner. Dafür hatten wir eine eigene Bucht für uns ganz alleine. Was für ein Traumplatz.

2960 GR Strand bei Hydra2963 GR Strand bei Hydra

Direkt gegenüber war die Stadt Hydra auf der gleichnamigen Insel zu sehen. Der Sonnenuntergang an diesem Platz, gegenüber die Lichter der Stadt....traumhaft.
Wir konnten Hella frei laufen lassen, es war ja keiner da und abhauen konnte sie auch nicht. Ich hab die Zeit genutzt um mal wieder zu paddeln. Das Scubi geht auch auf dem Meer ganz ordentlich, ist kipp- und spurstabil und das bei einem Wellengang von doppelter Bootshöhe. Jede zweite Welle kam gleich übers Boot, war aber trotzdem völlig problemlos. Nur gegen die Wellen braucht man die dreifache Zeit als mit den Wellen.

2967 GR Strand bei Hydra2972 GR Strand bei Hydra

Nach zwei Tagen völligem Entspannen sind wir dann weiter zu einer kleinen Fähre, die uns auf die Insel Hydra brachte. Der Ort Hydra ist Autofrei, das einzige Fortbewegungsmittel ist der Esel.

 2983 GR Hydra2990 GR Hydra

2992 GR Hydra3005 GR Hydra

Wir haben uns nach unserer Rückkehr auf dem Festland einen Campingplatz gesucht und sind auch gleich fündig geworden. Dort hatten wir einen riesigen Kiesstrand. Außer uns waren noch ein paar Schweizer anwesend, sonst keiner. Paradies für die kleine Hella. Hier kann man wieder frei rumlaufen und sich austoben. Fotos gibt es hiervon keine, war auch nicht sooo schön.
Wir wollten dann weiter nach Kalamata. Unterwegs haben wir ein paar Endurofahrer gesehen und natürlich gleich mal Ausschau gehalten was da los ist. Das Fahrerlager war gleich gefunden und die Rennstrecke war auch nicht weit weg. Es war ein Rennen aus der Greece Enduro Championship Series. Wir hatten Glück und konnten noch den letzten Lauf ansehen. Zeitfahren war angesagt: Es gingen immer nur zwei Fahrer im Abstand von ein paar Minuten auf die Strecke. Da kann man mal fahren was das Zeug hält.

 3016 GR Greece Enduro Champion Ship3021 GR Greece Enduro Champion Ship

In Kalamata angekommen war es bereits kurz vor dem Sonnenuntergang und wir suchten eine Übernachtungsmöglichkeit. Wir hatten eine Information über einen Campingplatz am Strand östlich von Kalamata. Den haben wir auch gefunden, aber so wie es da aussah, hat der dieses Jahr noch nicht aufgehabt. Wir hätten ein paar Fotos machen sollen, sowas haben wir noch nicht gesehen, wie man eine Anlage so runter kommen lassen kann. Da wollten wir dann auch nicht bleiben und haben uns ein ganzes Stück weiter außerhalb von der Stadt direkt am Strand einen kleinen leeren Parkplatz gestellt. Den Sonnenuntergang konnte ich gerade noch mit der Kamera einfangen.

 
3029 GR Kalamata

Kalamata hatten wir uns dann am nächsten Tag angeschaut, hat uns aber nicht so richtig gefallen, ist einfach schon zu groß die Stadt. Die kleinen griechischen Ort sind viel schöner.

Alle Bilder von Griechenland Teil I

Wir sind dann weiter ins Gebirge, nach Mystras. dazu aber mehr im Bericht Griechenland Teil II.

 

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