Schweden
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Wir erreichten Schweden am 03. Juni 2011 mit der Fähre - von Helsingor nach Helsingborg. Die Fahrt dauert gerade mal 30 Minuten. Und so schnell habe ich noch nie eine so große Fähre be- und entladen sehen. Schweden empfing uns mit strahlendem Sonnenschein.

0355 Helsingborg Hallo Schweden0358 Helsingborg

Von Helsingborg fuhren wir an der Küste erstmal Richtung Göteborg und fanden in einer schönen Bucht ca. 10 km von Göteborg entfernt einen Campingplatz.  Am nächsten Tag erkundeten wir erstmal Göteborg mit dem Fahrrad.

 0359 Göteborg per Rad0374 Bucht bei Göteborg

Göteborg ist geprägt von den Häfen, Werft- und Industrieanlagen, ist aber durchaus sehenswert und hat vor allem auch sehr viele Parks und Grünflächen.

0363 Göteborg Stadtgründer König Gustav IIAdolf0370 Göteborg Windjammer Viking

Auf dem Rückweg kamen wir an einem Stadium vorbei, in das tausende von Leuten liefen. Ein Polizist erklärte uns dann, dass dort ein Konzert von Hakan Nellström ist. Vor dem Stadium gab es eine Wiese am Hang, so dass man von dort einen ganz guten Blick in das Stadium hatte. Hier versammelten sich schon ganz viele Leute, die wohl keine Karte kaufen wollten. Wir gesellten uns kurz dazu, weil wir neugierig waren, was für ein Musiker das ist, aber schon die ersten Töne missfielen uns, und wir fuhren dann doch lieber nach „Hause“ zum UHU. 

0385 Göteborg Wer ist Hakan Nellström0386 Göteborg Hakan scheint beliebt zu sein

Die Buchten bei Göteborg sind wunderschön. Sehr schön sind die vielen kleinen roten Hütten, die meist als Freizeithütten verwendet werden. Der Stein rechts unten hat uns zum Sonnenbaden eingeladen, was wir auch gleich annahmen. Tom hats auch mit dem im Wasser baden probiert, kam allerdings nicht über 10 Sekunden drüber hinaus. 

0377 Bucht bei Göteborg0381 Bucht bei Göteborg

Im Landsinneren am Vätternsee hatten wir endlich mal die Gelegenheit unsere Kajaks das erste Mal auszuprobieren. Der Vätternsee ist riesig – wahrscheinlich so groß wie der Gardasee.
Hier sind wir bei der Bootstaufe: der Bootsladen in Ulm, wo wir die Kajaks gekauft haben, hatte uns hierfür extra zwei Piccolo mitgegeben. Caro´s heißt ``Ready´´ und Tom´s ``The big blue´´. Welche Farbe wer hat ist jetzt also auch klar. 

0392 Vätternsee Kajaktaufe0396 Vätternsee

In Huskvarna haben wir uns das sehr interessante Fabrikmuseum Husqvarna angesehen. Das Werk hat mit der Waffenherstellung angefangen und hat später so gut wie alles für den Haushalt und Maschinen hergestellt. Nähmaschinen, Waschmaschinen, Öfen, Herde, Rasenmäher, Fahrräder…. Bekannt war es uns von den Motorsägen und Motorrädern. Natürlich haben wir unsere Husquvarna-Motorsäge mit dabei, die aber erst später zum Einsatz kommen soll. Warum der Ortsname und die Firma unterschiedlich geschrieben werden konnten wir leider nicht herausfinden, Um Hinweise sind wir dankbar. 

0400 Husqvarna Werksmuseum0402 Husqvarna Werksmuseum

Der Göta-Kanal verbindet die Ostsee mit dem Vänern-See (dem großen Bruder des Vättern-See). Dabei müssen 92 Meter Höhendifferenz überwunden werden. Dafür gibt es 58 Schleusen. Wir haben eine schöne Fahrradtour von Borensberg nach Berg unternommen – einfach 21 km. In Berg stehen sehr viele Schleusen und man kann beobachten wie die Boote über eine Treppe aus sieben Schleusen insgesamt 18 Meter hochgehoben bzw. abgesenkt werden.

0427 GötaKanal Schleusen Berg0416 GötaKanal Schleusen Berg

Auf dem Weg nach Stockholm kamen wir durch einen kleinen Ort – Linköping – wo wir plötzlich mitten in einem LKW- und Traktor-Korso mit grölenden Jugendlichen auf den Ladeflächen waren, die wahrscheinlich Ihren Abi-Abschluss feierten. Da ging die Post ab.  

0448 Lönköping Parade Abiabschluss0447 Lönköping Parade Abiabschluss

Stockholm war einfach so toll, dass wir gleich fünf Tage dort blieben. Allerdings mussten wir unter der Brücke hausen. Der Stellplatz war einfach auf einer der Inseln auf einem Parkplatz eingerichtet worden und eben direkt unter einer Brücke. Aber die Lage war perfekt. Direkt am Wasser, hinter uns ein Park und in die Altstadt waren es gerade mal 2,5 km. Mit dem Rad ein Katzensprung. Außerdem konnten wir in den Kanälen und zwischen den Inseln super mit unserem Kajaks herum paddeln.

0451 Stockholm mit Kajak0453 Stockholm mit Kajak

Aber auch sonst war die Stadt wirklich klasse. Sie strahlt eine tolle Atmosphäre aus. Viel Wasser, viele Brücken und das Ganze auf 14 Inseln.

0484 Stockholm per Boot0459 Stockholm

Als wir beim Schloss vorbeikamen hatten wir richtig Glück, es war kurz vor der Wachablösung und wir beamen nach ein wenig drängeln und drücken noch einen richtig guten Platz. Die Zeremonie dauert über eine Stunde, war aber gerade wegen der der berittenen Musikkapelle absolut eine Schau. 

0470 Stockholm Wachablösung0473 Stockholm Wachablösung

Am nächsten Tag wollten wir Stockholm per Boot erkundigen, und entschlossen uns für eine Archipel-Tour, die durch die kleinen Inseln, die Stockholm vorgelagert sind, geht. In Stockholm hatten wir ja mit dem Wetter super Glück, also auch an diesem Tag. Wir wurden durch eine wunderschöne See vorbei an noch schöneren Inseln geschippert. Ich glaube wir haben so 20-30 Inseln von ca. 30.000 Inseln gesehen.

0491 Stockholm Archipel per Boot 0493 Stockholm Archipel per Boot

Am Campingplatz von Stockholm trafen wir auch einige Leute, die ähnlich wie wir, längere Zeit unterwegs sein werden. Mit Marc, Kathie und Flo hatten wir einen lustigen „Köttbular“-Abend.

0553 Stockholm Köttbullaressen0522 Stockholm Abendessen mit Marc

Also Stockholm ist eine bezaubernde Stadt. Überall schöne kleine Cafe´s und Restaurants, viele kleine Länden, immer viel los auf den Straßen und super schöne Gebäude. Dazwischen viel Wasser, viele Schiffe und Boote. Wir waren jetzt 5 Tage hier und werden auf unserer Reise von Norwegen nach Finnland wohl nochmal hier einen Stop einlegen. Die Stadt ist absolut auch für einen längeren Aufenthalt zu empfehlen. 

Schweden Teil 2

Zusammen mit Marc fuhren wir Richtung Norden und fanden nach Uppsala beim Daläven Delta einen tollen Stellplatz direkt am Delta. Mit Feuerstelle, toller Blick aufs Wasser, viel Natur, Ruhe und jede Menge Mücken. Es war aber genau so, wie ich mir unseren Aufenthalt in Schweden vorgestellt habe. Und wir hatten Glück - nachdem es bei der Fahrt dorthin noch geregnet hat, klarte es am Abend auf und wir konnten ein schönes Lagerfeuer machen. Der nächste Tag war perfekt. Die Sonne schien, es war warm und ideal um unsere Boote auszupacken und die Gegend vom Wasser aus zu erkunden. Außerdem war es schön mal so richtig Sonne zu tanken und die Seele baumeln lassen.

0573 Daläven Delta0564 Daläven Delta

 

Leider hat es am darauffolgenden Tag dann mal wieder geregnet und wir nutzen die Zeit, um am Auto zu schrauben. Marc gab uns noch einige Infos und Ideen zum Fahrzeug, für die wir recht dankbar waren. Einiges können wir gleich umsetzen, andere Dinge wären dann schon ein größerer Umbau - ist dann was für zuhause. Nachdem es leider auch am 3. Tag geregnet hat, gaben wir auf und steuerten unsere Dickschiffe wieder gen Norden. Hier trennten sich dann leider nach 7 lustigen, gemeinsamen Tagen die Wege von Marc und uns. Marc wollte in Schweden weiter nach Norden und wir Richtung Westen nach Norwegen. Vielleicht treffen wir uns später nochmal auf unserer Route - wäre super toll.

0580 Höga Kusten Abschied von Marc0579 Daläven Delta

 

Bevor wir in Richtung Norwegen fahren,  machten wir noch einen Abstecher zu den Höga Kusten. Und fuhren auf wirklich kleinen, engen, steilen Gebirgssträßchen auf den Inseln herum. Hier fanden wir einen idealen Stellplatz in einer netten  Bucht am Rande eines kleinen Dorfs und konnten dort einen Nachmittag nochmal richtig Sonne tanken. Super ruhig und idyllisch.

 0583 Höga Kusten Stellplatz0586 Höga Kusten Nebenstraßen

 

Auf dem Weg Richtung Norwegen quer durchs Land kamen wir bei einem Wasserfall vorbei, der eigentlich gar kein Wasserfall mehr war - dem Döda Fallet, toter Wasserfall. Auf einem Schild stand, dass dies eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Schweden sei. Nun, es ist eigentlich Hauptsaison und außer uns waren noch zwei Leute da.... Angst vor Menschenmassen muss man hier jedenfalls nicht haben. Aber auch auf den Straßen kann man ganz entspannt fahren. Es ist wenig Verkehr und diejenigen, die sich hinter unserem UHU so ansammeln, sind eigentlich fast alle sehr geduldig.

0592 Döda Wasserfall0593 Döda Wasserfall

Da wir oft ein bisschen schräge und bucklige Untergründe bei unseren diversen Stellplätzen haben und wir uns keine Unterlegkeile kaufen wollten, hat Tom sich mal schnell mit dem “Fichtenmoped” Husqvarna selbst welche gebastelt.

0588 Tom bei der Arbeit0589 Tom mit selbst geschnittenen Unterlegkeilen

Auf dem Weg nach Norwegen kamen wir dann an einem weiteren Wasserfall vorbei, diesmal mit Wasser! Und durchaus sehenswert.

0599 Wasserfall an der Grenze zu Norwegen0598 Wasserfall an der Grenze zu Norwegen

Leider verließ uns Schweden ohne uns auch nur einen einzigen Elch zu zeigen. Aber wir sind voller Hoffnung evtl. in Norwegen welche zu finden. Außerdem kommen wir auf dem Weg nach Finnland ja nochmal nach Schweden. 

 

Alle Bilder von Schweden

 

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