Slowenien
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Slowenien hat uns mit Kaiserwetter empfangen. Nach Ungarn tat es mal wieder gut, etwas kühlere und frischere Luft aus den Bergen zu schnuppern. Wir hatten uns einen Schlafplatz bei einem Skilift gesucht, das hat ja in der Vergangenheit auch schon immer ganz gut geklappt. Allerdings hatten wir dieses mal die Bergstation ausgesucht, anstatt der Talstation. Somit mussten wir uns den Stellplatz erst mal erarbeiten. Mit knapp 1000 Höhenmetern und unzähligen Kehren sind wir dort rauf. Wir standen dort auf einem Parkplatz von einem Hotel, das aber nicht auf hatte. Aber das WLAN vom Hotel ging bestens und wir konnten die Ungarn-Seiten endlich hochladen (nachdem es am Balaton mit unzähligen Verbindungsabbrüchen und etlichen Stunden Zeit einfach nicht machbar war, ging es hier in ein paar Minuten).

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Am nächsten Morgen war erst mal das Auto mit abschmieren dran. Wir haben ja seit Schweden bereits einen undichten Simmerring in der Vorderachse, der das Differential-Öl über die Lenkkugel ins Freie entlässt. Somit gilt es diesem Teil eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, also immer fleißig abschmieren und Differential-Öl nachfüllen.

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Wir fuhren mit Marc noch gemeinsam nach Bled in den Slowenischen Bergen. Dort hat sich Marc mit ein paar Bergtouren selbstständig gemacht, da wir in der Zwischenzeit von Arno und Gabi auf eine Berghütte eingeladen waren. Gleich nach dem ersten “Hallo” gings dann zur Berghütte, die überhalb von Bled zwischen dem Karawanken-Gebirge und dem Julischen-Gebirge liegt. 

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Die Hütten dort sind wunderschön und zum größten Teil von den Besitzern in mühevoller Handarbeit erstellt worden. Die Hütte unten links ist von Joschi und Maria, die Hütte rechts von Nuschi (Anuschka), bei der Arno und Gabi für zwei Wochen zu Gast waren. Wir standen mit unserem UHU ca. 100m und etwas unterhalb von den Hütten entfernt. Wir wurden so herzlich von allen empfangen und was auf diesen zwei Hütten wohl Brauch ist, mit reichlich Schnaps begrüßt.

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Arno hat sich kräftig ins Zeug gelegt und für alle einen perfekten Tafelspitz mit Meerrettich und Salzkartoffeln gekocht. Davor gab es noch Pfannkuchen- und Grießnockerlsuppe. Was für ein perfektes Essen. Danke Dir nochmals ganz herzlich Arno, Du bist ein super Koch und Gastgeber. Das Ganze musste natürlich mit reichlich Schnaps begossen werden, so dass der Abend richtig rund wurde.

Am nächsten Tag (wir frühstückten zum Glück im Auto), wurden wir von Joschi und Maria zum Frühstücken eingeladen, es gab mal wieder eine große Auswahl von... Schnaps. Zum Glück für uns nicht auf leeren Magen, so läßt sich der eine oder andere Kräuterlikör oder Obstler schon vertragen. Das ging dann bei der Hütte von Nuschi so weiter. Wir waren dann ganz froh, als wir einen kleinen Spaziergang mit Arno und Gabi in der näheren Umgebung machen konnten.

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Nachmittags sind wird dann nochmals los, um uns ein nahegelegenes altes Bergdorf anzuschauen.

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Bei einem der Bauern sind die Kühe ausgebüchst, Joschi hat sie mit dem Bauern wieder eingefangen, während wir den Selbstgebrannten probiert haben. 
PS: Das ist keine Wasserflasche!

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Am Abend hat dann Arno sich nochmals kräftig ins Zeug gelegt und wieder für alle viel Fleisch, Würstel, Sauerkraut und Püree gemacht, wieder ein perfektes Abendessen und... na ja klar, ein paar Schnäpse.

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Nachdem unsere Unterlegkeile, die ich mir in Norwegen aus einem Baumstamm geschnitten hatte, mittlerweile mehrfach gebrochen sind, hat uns Joschi gleich vier neue gesägt, allerdings viel professioneller, mit Bohrungen in die Keile, damit das Wasser entweichen kann und sie eben dann nicht mehr brechen. Vielen Dank Joschi, die Dinger machen einen sehr guten Dienst.
Zaungäste gab es auch sehr neugierige (die haben wir wohl grade beim Abwasch gestört).

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Tags drauf sind wir mit Arno, Gabi und ihrem neuen Hund Piri dann eine etwas größere Tour zur schönen Berghütte Konjscica gegangen. Nuschi hatte uns vorher schon per Telefon angekündigt und wir wurden wieder herzlichst empfangen und bekamen dort selbstgemachten Käse, Salami, Brot, Dickmilch und ...Schnaps. Selbst das Pferd vom Postmann bekam Schnaps.

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Wir hatten eine schöne kleine Wanderung mit besten Essen und Trinken und viel Spaß.

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Am letzten Tag sind wir mit allen in die Vintgar-Schlucht. Dies ist eine sehr schöne Klamm in der Nähe von Bled.

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Danach gabs für jeden eine Pizza zur Stärkung und anschl. im Ort Bled Kaffee und Kuchen. Der Bleder Sahnekuchen ist eine Spezialität, die man im ganzen Land kennt und schätzt und wirklich sehr lecker ist.

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Zur gleichen Zeit war in Bled die Ruder Weltmeisterschaften, die wir auf dem Weg zum Cafe ein kleines Stück mitbekommen haben. Das war dann auch unser Abschied von den Hütten, von Arno und Gabi, Joschi und Maria und natürlich von Nuschi, die uns alle sehr herzlich empfangen und erstklassig bewirtet haben. Vielen, vielen Dank für die diese wunderschönen Tage, die wir sehr genossen haben.

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Danach haben wir uns mit unserem Freund Marc auf dem Campingplatz von Bled wieder getroffen und sind am nächsten Tag in Richtung Portoroz aufgebrochen. Auf dem Weg liegt aber noch eine sehr große und sehenswerte Grotte von Postojne. Dort haben wir einen Stopp eingelegt. Die über 5km große Grotte kann man mit einem kleinen Zug und zu Fuß in zwei Stunden besichtigen. Der Eintrittspreis hierfür ist allerdings kräftig, stolze 22,- Euro pro Person. Die Bilder sind etwas arg verrauscht, da in der Grotte nur sehr schwaches Licht herrscht.

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Nach einer weiteren Übernachtung in den nahegelegenen Bergen bei einer stillgelegten Skistation (bietet sich echt an, großer Parkplatz, kein Betrieb im Sommer, kostet nichts) sind wir dann endlich nach Portoroz gefahren. Endlich deswegen, da wir seit Wochen von der Fischpfanne schwärmen, die es dort in einem bei der Marina gelegenen Fischlokal gibt. Wir kennen dieses Lokal von unserem Segel-Ausbildungstörn, Werner, unserem damaliger Skipper und Ausbilder sei Dank. Also auf nach Portoroz und abends Fischessen.

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Von der Fischpfanne gibt es leider kein Bild, aber von den begeisterten Gesichtern, auch wenn man es auf den Fotos nicht so erkennen mag. Das Bild von Marc ist leider das letzte von uns aufgenommene, da er sich nun in Richtung Portugal und Marokko begibt und wir weiter nach Griechenland und die Türkei fahren wollen.
Gute Reise mein Freund. Danke für die schönen letzten gemeinsamen vier Wochen, es hat richtig Laune gemacht mit dir zu Reisen. Wir wünschen Dir spannende und glückliche Tage auf Deiner weiteren Reise und immer eine handbreit Luft unter dem Differential. Wir sehen uns wieder, wo auch immer!

Der letzte Abend musste natürlich noch ordentlich gefeiert werden, also ab in einer der schönsten Open-Air-Clubs die ich kenne, ebenfalls in Portoroz.

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 Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen, hier noch ein Foto vom gemeinsamen Stellplatz, direkt neben der Marina von Portoroz.

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Wir haben uns nun aufgemacht in Richtung Kroatien, d.h. wir queren jetzt die Istrische Halbinsel in Richtung Rijeka und wollen dann zu den Plitvicka Seen und den Krka Wasserfällen. aber das im nächsten Bericht.

Alle Bilder von Slowenien

 

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