Ungarn
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Ungarn ist wieder eines der Länder, in denen wir uns längere Zeit aufhalten möchten, nachdem wir durch Polen und der Slowakei nur durchgefahren sind. Ziele sind Budapest und der Balaton (Plattensee). Wir hatten auch noch über eine Woche Reiten in der Puszta nachgedacht. Nachdem wir uns aber schon Ende des Monats mit Arno und Gabi in den Bergen von Slowenien treffen wollen, bleibt für das Reiten keine Zeit mehr. Vielleicht ergibt sich ja später noch eine andere Möglichkeit.

Also sind wir zuerst nach Budapest. Nach der Einreise haben wir uns erst mal informiert, wie die Vignettenpflicht in Ungarn ist. Es hieß, das wir auf der Landstraße nach Budapest keine Vignette brauchen, nachdem aber nach ein paar Kilometern hinter der Grenze eine eindeutiges Schild mit Vignettenpflicht über 3,5 Tonnen aufgestellt war und kurz danach auch noch eine Polizeistreife einen anderen LKW kontrollierte, sahen wir uns dann doch gezwungen eine Vignette zu kaufen. Sie kosten für unseren LKW für 10 Tage doch stolze 45 Euro. Nach dem Kauf in einer Tankstelle ging es dann etwas entspannter in Richtung Budapest. Caro hatte einen Campingplatz unweit der Innenstadt ausfindig gemacht. Wir hofften alle, dass er besser sein möge als der in Warschau. Er ist es! Super gelegen, mit dem Rad ca. 10 min in die Stadt. Allerdings gab es auf dem Platz keinen Schatten und es hat über 30 Grad. Die Wettervorhersage versprach in den nächsten Tagen bis zu 36 Grad, was auch eintraf. Perfekt für eine Stadtbesichtigung, man rettet sich von einem Eiscafé ins nächste.

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Zuvor mussten wir jedoch gleich mal als erstes den Hügel zur Freiheitsstatue von Budapest hinauf. Bei den Temperaturen kein leichtes unterfangen, zumal Caro auch noch die Räder mit hinauf nehmen wollte, um dann auf der anderen Seite hinunter fahren zu können. Es ging aber beides nicht. Die Plattform oben war für das große Feuerwerk am Abend bereits gesperrt und einen Weg auf der anderen Seite gab´s nicht. So haben wir uns umsonst gequält, die Räder mit hinaufzunehmen. So weit wir kamen war es aber eine schöne Aussicht auf die Stadt.

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Unser erster Tag in Budapest ist gleichzeitig der Nationalfeiertag von Ungarn und da war die Hölle los. Auf der Straße waren ca. eine Million Leute unterwegs. Wir hatten das Gefühl, dass mindestens die halbe Stadt unterwegs ist. Überall waren Konzerte und Veranstaltungen, die Stadt war auf jeden Fall rappel voll. 

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Auf der Burg von Budapest war ein riesiger Folklore-Markt. Natürlich gab es auch viele Ungarische-Spezialitäten. Interessant war, dass die Fleischstücke mit dem Bügeleisen gegrillt werden; hatten wir auch noch nicht gesehen.  

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Das Essen war richtig lecker, allerdings auch nicht gerade billig mit 30 € für zwei mal Grillpfanne und Getränke.

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Wir sind dann den ganzen Tag kreuz und quer durch die Stadt, die wohl sehr durch die Zeit mit Österreich geprägt ist. Die Gebäude haben eine große Ähnlichkeit mit Wien. Was extrem aufgefallen ist, die Stadt ist super sauber. Nirgends liegt auch nur ein Fitzelchen Müll rum, kein Blatt Papier, keine Dosen, kein Nichts. Eine so saubere Stadt habe ich noch nie gesehen. Hier ein paar Eindrücke von der Innenstadt:

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Das Gebäude rechts oben ist kein Regierungsgebäude, es ist ein Hotel, das Four Seasons Budapest,  Respekt!

Am Abend gings dann um 21:00 Uhr mit dem großen Feuerwerk los. Auf beiden Seiten entlang der Donau und auf allen Brücken waren die Straßen so voll, das selbst zu Fuß kein Durchkommen mehr war. Was für eine Party! Das Feuerwerk kam vom Hügel bei der Freiheitsstatue, von der Burg, und von mehreren Brücken und wurde synchron zur Musik abgefeuert. Ein riesen Spektakel!

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Am nächsten Tag sind wir dann erst etwas später in die Stadt, zur zweiten Besichtigungstour. Von der Party am Vorabend war keine Spur mehr zu sehen, die Stadtreinigung muss wohl die Nacht durchgearbeitet haben. Also wieder kreuz und quer durch die Stadt, das macht mit dem Fahrrad am meisten Spaß. Als Erstes haben wir uns die Fischerbastei und die Kirche in der Sissi und Franzl geheiratet haben angeschaut. Diesmal waren wir schlauer und haben die Radl gleich unten am Berg stehen lassen und sind zu Fuß rauf.

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Eine super Aussicht gab´s von hier oben natürlich auch: Unten links das Parlament und rechts die vielen Donaubrücken

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Dann ging es wieder runter in die Stadt, auch hier noch ein paar Bilder:

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Die Figuren rund um die Säule haben uns sehr beeindruckt:

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Wir waren mal wieder bis weit nach Mitternacht in der Stadt unterwegs, bei den Temperaturen war es Nachts (28 Grad) viel angenehmer, als Tagsüber (36 Grad).

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Am dritten Tag bin ich mit Marc ohne Caro in die Stadt. Caro wollte mal eine Pause machen. So haben wir uns noch die verbliebenen Highlights angesehen, wie die Markthallen, die Donauinsel usw.

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In den Markthallen gibt es alles zu kaufen: Gemüse, Wurst, Käse, Brot, Kleidung, Souvenirs, Essstände und vieles mehr. Riesig und super schön gemacht und wieder: so sauber, dass man auf dem Boden hätte essen können.

Am letzten Tag haben wir auf dem Campingplatz noch andere (Welt-)Reisende getroffen, er ist Franzose, sie Deutsche. Sie reisen bereits seit zwei Jahren mit ihren vier Kindern durch die Welt, War super nett und interessant sich mit ihnen zu unterhalten, was wir bis in den frühen Morgen auch gemacht haben. Einen Link auf die Seiten von David, Carla, Pablo, Raphaël, Samuel und Johanna. gibt es auf der Seite “Freunde”.

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Es gäbe noch viel mehr zu Budapest zu schreiben, weil die Stadt super schön und sehr interessant ist, aber jetzt geht´s weiter mit dem Balaton zum Erholen von der Stadtbesichtigung und den unglaublichen Temperaturen. 

Unglaublich aber wahr: Der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage weiterhin wolkenlos und weit über 30 Grad. Und das obwohl wir auf dem Land und nicht mehr in der Stadt sind. Vielleicht haben wir  dann doch mal mehr Glück mit dem Wetter auf dem Land. 

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Wir hatten in der Nähe von Siofok einen super Campingplatz und einen genialen Platz, direkt am See, das Bild oben ist von unserem Auto aus photographiert.

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Und dann kam das “Extreme Relaxing”, d. h. den ganzen Tag von der Liege in den See, an der Strandbar vorbei und wieder zurück.....einfach wunderbar. Das Ganze sieht dann so aus:

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mit unserem Freund und seit zwei Wochen Begleiter Marc, rechts die Strandbar.

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Aber jetzt noch ein paar Bilder vom See und Strand, es schon nicht ganz leer:

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wobei man im Plattensee ca. hundert Meter in den See hinausgehen und immer noch stehen kann. Das Wasser ist entsprechend warm, wie Badewanne nur etwas größer!

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Das war´s vom Balaton, wir machen uns morgen auf in die Berge von Slowenien, Arno und Gabi besuchen.

Alle Bilder von Ungarn

 

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